Persönliches

Wer bin ich?

Mein Name ist Karin Fredebold. Der Nachname kommt aus dem Raum Hannover, wo auch mein Vater herstammt. Ich selbst wurde vor 51 Jahren in Ratingen bei Düsseldorf geboren und habe dort mit 3 Schwestern eine glückliche Kindheit mit vielen Freunden verbringen dürfen.

Mit dreizehn Jahren bin ich durch die berufliche Veränderung meines Vaters ins Rhein-Main-Gebiet gekommen. In Offenbach habe ich mein Abitur gemacht und anschließend in Frankfurt Pharmazie studiert. Der Sport, die Leichtathletik, hat mir und meiner älteren Schwester das Einleben hier sehr leicht gemacht. Wir haben ihn leistungsmäßig mit recht gutem Erfolg betrieben und er hat uns beide bis heute auch als Trainerinnen begleitet.

Die Liebe hat während des Studiums den Umzug in den Frankfurter Nordwesten verursacht. Nach Studienende haben mein Mann und ich dann Hattersheim als den Ort ausgesucht, wo wir eine Familie gründen wollten. In der Weingartenstraße haben wir die ersten vier Jahre gelebt, in dieser Zeit (1983) wurde auch unser Sohn geboren.

Der größere Platzbedarf ließ dann die Idee wachsen, in Eddersheim ein Haus zu kaufen. Wir hatten im SV Hattersheim und der netten Nachbarschaft so gut Fuß gefasst, dass wir uns nicht weiter entfernen wollten. Und das hübsche Mainufer mit seinen Wiesen und Pappeln hatte uns sehr gefallen. In Eddersheim leben wir nun seit 24 Jahren. Zwei süße Töchter haben unser Haus weiter gefüllt (1986, 1990). Unsere beiden Großen sind nun schon beide aus dem Haus und studieren auswärts. Unsere schwerst mehrfachbehinderte Jüngste haben wir im Alter von 4 ½ Jahren verloren. Aenne hat uns viel über das Leben erzählt und begleitet uns heute noch immer. Sie hat das Engagement von meinem Mann und mir für Familien mit behinderten Kindern begründet.

Das Familienleben mit drei Kindern hat vielfältige Wirkungskreise und auch Verwurzelung im Ort bewirkt. Ich habe mich intensiv und gern im Spielkreis, Kindergarten und in der Schule engagiert und gemeinsam mit anderen Eltern  darum gekümmert, Eddersheim kinder- und familienfreundlicher werden zu lassen.

Daraus erwuchs ganz selbstverständlich auch die Mitarbeit im Stadtparlament. Dort habe ich neben der Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen neun Jahre lang auch alle anderen Aspekte einer Stadt wie Hattersheim mit ihren Menschen und ihren drei Stadteilen kennen gelernt. Zu meinem Beruf als Apothekerin habe ich in der ganzen Zeit als Chefvertretung Kontakt gehalten. Seit 1995 spielt er wieder eine bedeutende Rolle in meinem Leben. Momentan arbeite ich in einer großen Apotheke im Rheingau.

Fragt man meine Familie, fällt ihr zu mir zuerst meine Freude am Kontakt mit Menschen ein. Sie erkennen das sicher an meiner Berufswahl, aber auch an meiner langjährigen Trainertätigkeit für Kinder und Jugendliche beim SV Hattersheim wieder. Beides macht mir viel Freude!

Ich interessiere mich eher nicht für Äußerlichkeiten und Statussymbole. Mich interessieren Menschen und ihre Geschichten. Ich fühle mich wohl als Teil einer großen Familie.

Die habe ich wirklich: meinen Mann, unsere Kinder, Eltern, Geschwister, Neffen, Nichten, Tanten, Onkel, Eltern, Schwiegereltern… . Sie alle sind mir wichtig.

Ich mische mich gern ein, wenn ich denke, dass etwas besser laufen sollte. Aber das ahnten Sie sicher schon. Ich nähe, töpfere und lese gern, wenn ich die Zeit dazu habe. Und ich grabe gern in meinem Garten.